Welches Gefährt für wen?

Welches Gefährt Ihr Hund ziehen möchte, kommt auf sein Temperament sowie seine Lauffreudigkeit an. Probieren Sie bei uns aus, welches Gefährt für Sie und Ihren Vierbeiner das Richtige ist.

Wir konzentrieren uns auf einen Fuhrpark, der unserer hügeligen Region optimal angepasst ist: So sind der Dog-Scooter, das Bike und der Bollerwagen die Geräte, welche am besten geeignet sind. Das Trike ist eine weiter Alternative für Mehrhundebesitzer.

Bikes

Das Bike eignet sich für ein bis zwei Hunde. Sie ist die kostengünstigste und am ehesten umsetzbare Variante des Zugsports, da die meisten Menschen ein Fahrrad besitzen und es auch transportieren können.

Allerdings sollte man ein geübter und sicherer Radfahrer sein, da das Bike leicht kippt und man nicht so schnell absteigen kann, wie von einem Roller. Ein großer Vorteil des Bikes ist, dass der Mensch den Hund am Berg durch mittreten sehr gut unterstützen kann. Ist der Hund bisher neben dem Fahrrad gelaufen, kann es eine Weile der Umstellung benötigen, bis der Hund versteht, dass er jetzt vor dem Rad laufen und es dabei auch noch ziehen soll. Das Bike wird mit Zugleine gefahren.

Dog-Scooter

Dog-ScooterDer Dog-Scooter ist das bevorzugte – für den Einsteiger geeignetste – Gefährt. Man kann ein bis zwei Hunde davor spannen. Und auch leichtere Hunde können einen Dog-Scooter alleine ziehen.

Man steht sicher auf dem breiten Trittbrett und ist schnell mit den Füssen am Boden. Dennoch kann man mit dem Dog-Scooter genauso flott unterwegs sein, wie mit dem Bike. In und um Wiesbaden herum ist es recht hügelig, so dass sich für den Zughundesport der Dog-Scooter hervorragend eignet, da er das leichteste unter den Gefährten ist und einen geringen Rollwiederstand hat. Zudem kann der Fahrer auch am Hang mittreten und so den Hund entlasten. Der Dog-Scooter ist, neben dem Fahrrad, ebenfalls relativ einfach zu transportieren und wird ebenfalls mit Zugleine gefahren.

Trike

Das Trike ist für einen großen Hund oder für ein Zweiergespann geeignet, da es mit seinen über 20kg Eigengewicht schwerer ist. Die drei Räder erzeugen zudem einen höheren Reibungswiederstand. Allerdings ist es deutlich kippsicherer als das Bike und der Dog-Scooter.

Auch beim Trike kann der Mensch seinen Hund durch mitrollern unterstützen. Es gibt zwei Möglichkeiten, das Trike zu ziehen. Zum einen über eine Zugleine, zum anderen mit einem Zugbügel. Leider ist das Trike recht sperrig im Transport – man benötigt einen Hänger oder großen Kombi/Transporter.

Bollerwagen

Foto: Malene Thyssen

Foto: Malene Thyssen

Der Bollerwagen ist eher etwas für die ruhigeren Vertreter der großen Rassen. Er wird nur in langsamem Tempo gefahren. Der Mensch läuft in der Regel neben dem Kopf des ziehenden Hundes. Der Bollerwagen wird mit einem speziellen Pulkageschirr und Zugbügel gefahren.

SaccoCart

Das SaccoCart ist ein leichtes, wendiges Fahrzeug welches von ein bis zwei zugstarken Hunden mit Zugstange gezogen wird. Der Fahrer sitzt dabei, eine weitere Person kann auf dem Standing Rack mitfahren.

Sacco

Foto: Kristina Walter

Unterstützen kann der Fahrer die Hunde nicht aktiv. Am steileren Berg muss ausgestiegen werden. Die Hunde werden mit Unterstützung der Füße und Hände über den Lenkbügel gesteuert. Das SaccoCart ist auch geeignet für Hunde die es gern mal etwas langsamer angehen lassen. Trotz alledem lassen sich auch mit ihm beachtliche Geschwindigkeiten erreichen, auch wenn die verhältnismäßig kleinen Reifen einen erhöhten Reibungswiederstand haben. Leider ist auch das SaccoCart, trotz Klappmechanismus eher unpraktisch im Transport und somit nicht für jedermann geeignet.

Canicross

Foto: Kroston

Foto: Kroston

Für Menschen, die gerne joggen ist das Canicross eine einfache Form des Zughundesports. Man benötigt einen speziellen Bauchgurt, den Canicross-Gürtel. An diesem werden die Zugleine und daran der Hund im Zuggeschirr befestigt. Den Canicross-Gürtel kann man jedoch auch sehr gut im Bereich Mantrailing einsetzen.